Zeitweisen

ACHTUNG: Ausnahmsweise am Sonnabend! https://www.youtube.com/watch?v=MLzUDS6u1CU&start_radio=1&list=RDEMGUBBSL2W912QQvc6bX9PmQ „Zeitweisen“ sind für den norddeutschen Singer und Songwriter Till Simon mehr als nur die Zeit als Maß zu verstehen, wie z. B. wann man aufsteht und wann man wieder nach Hause kommt. Mehr als sich nur darauf zu verlassen, dass andere sie einhalten, damit es läuft. Das ist nur der Blick auf die Sekunden, Minuten und Stunden. Ein erweiterter Blick auf die Zeit erlaubt mehr. Einmal stehen zu bleiben und sich umzuschauen, einfach im Moment zu bleiben, das ist das eigentliche Zeitmanagement. Einen Augenblick zu genießen, weil er da ist und weil es schön ist, kann ein großer Reichtum sein. Man muss keine Millionen ausgeben für eine Yacht, damit man seine Ruhe hat. Im Jetzt reicht auch ein Ruderboot aus, um zufrieden zu sein. Die Sicht der Dinge wird mit vielen Worten beschrieben und keiner weiß es wirklich genau. Zu viele Sichtweisen, zu viele Meinungen, die richtig klingen. Kompromisse als dienstbarer Geist der Gemeinschaft können uns ein wenig mehr zusammen zu bringen. „Weisen“ das gute mittelalterliche Wort für ein Lied trifft auf das „Jetzt“. Das ist der Sinn der „Zeitweisen“ mit denen Till Simon sein drittes und bisher stärkstes Album abgeliefert hat. Der Eintritt kostet 10.- EUR. Reservierung per E-Mail an reservierung (at) kulturtreff-norderstedt.de oder unter Tel. (040) 60 92 51 03 (AB). Es gibt freie Platzwahl, die Plätze sind nicht nummeriert. Die bestellten Karten werden an der Abendkasse hinterlegt und können dort bezahlt und abgeholt werden. Die Abendkasse und der Verkauf von Getränken und kleinen Snacks sind ab 18.00 Uhr geöffnet. Barrierefreier Zugang zu den Räumen und Toiletten

Classic meets Pop

In diesem Programm zu zwei und vier Händen am Klavier treffen sich klassische Tänze von Johannes Brahms, Johann Strauß und Astor Piazolla und populäre Melodien von den 60-er Jahren bis heute wie ABBA, Beatles, Coldplay, arrangiert von Artpianoduo. Maria Kovalevskaia und Natalia Maximova sind das Artpianoduo / YOLOduo, zwei junge russische Pianistinnen, die in Hamburg zuhause sind, wo sie sich im Studium an der Musikhochschule kennengelernt haben. Auf Anregung von Professor Lilya Zilberstein begannen sie, als festes Klavierduo zusammenzuarbeiten. Danach haben sie ihr Studium als Klavierduo an der Hochschule für Musik und Theater in Rostock in der Klasse von Prof. Hans-Peter und Volker Stenzl fortgeführt. Das Duo nahm an verschiedenen Meisterkursen und Festivals teil, unter anderem an den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern. Die beiden jungen Pianistinnen nahmen bereits an mehreren Wettbewerben teil und erhielten den 1. Preis im internationalen Wettbewerb "CONCOURS MUSICAL DE FRANCE" (2017). Im vergangenen Jahr haben sie eigene CD aufgenommen. Der Eintritt kostet 10.- EUR. Reservierung per E-Mail an reservierung (at) kulturtreff-norderstedt.de oder unter Tel. (040) 60 92 51 03 (AB). Es gibt freie Platzwahl, die Plätze sind nicht nummeriert. Die bestellten Karten werden an der Abendkasse hinterlegt und können dort bezahlt und abgeholt werden. Die Abendkasse und der Verkauf von Getränken und kleinen Snacks sind ab 18.00 Uhr geöffnet. Barrierefreier Zugang zu den Räumen und Toiletten

Kopfkino

https://www.youtube.com/watch?v=fR9vX6_u9rM „Beauty and the beat“ (Hjördis Krüger, Gesang, Katja Krüger, Querflöte und Kontrabass, und Rainer Lankau, Klavier) entführt sie in die Welt des Films. Dringen sie zwischen alten und neuen Melodien in Geschichten vor, die nie zuvor ein Mensch gehört hat. Schauen sie ihnen in die Augen und hören sie musikalische Angebote, die sie nicht ablehnen können. Erleben sie Ihren eigenen Film im Kopf, während „Beauty and the beat“ die Musik dazu besteuert. Zum „Kaffee-Klatsch“ gibt es den Norderstedter Eine-Welt-Kaffee "FAIRflixt goot!", Tee und selbst gemachte Torten – und Gelegenheit zum persönlichen Gespräch. Zum gemütlichen Kaffeetrinken ist bereits ab 14.30 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei. Barrierefreier Zugang zu den Räumen und Toiletten

Menschenleere Wildnis und lebenswerte Städte

14 Tage durch Westkanada Birgit Koop und Gisela Zeller berichten über ihre Traumreise: Nach unserer Landung in der Olympiastadt Calgary ging es weiter in die Rocky Mountains mit ihren faszinierende Felsformationen, schneebedeckten Gipfeln und Gletschern, türkisblauen Seen und spektakulären Wasserfällen. Die endlosen Wälder mit ihrer reichen Pflanzenwelt begeisterten uns täglich aufs Neue. Beim Besuch der historischen Headcreek Ranch, zu der auch ein Indianercamp gehört, bekamen wir einen lebendigen Einblick in die Geschichte Kanadas. An der Pazifikküste erwarteten uns die Regenwälder im Pacific Rim National Park mit ihren Baumriesen und eine Walsafari. Zum Abschluss ging es zurück in die Zivilisation, zunächst in das beschauliche Victoria und dann nach Vancouver, das zu den schönsten und lebenswertesten Städten der Welt gehört. Zum „Kaffee-Klatsch“ gibt es den Norderstedter Eine-Welt-Kaffee "FAIRflixt goot!", Tee und selbst gemachte Torten – und Gelegenheit zum persönlichen Gespräch. Zum gemütlichen Kaffeetrinken ist bereits ab 14.30 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei. Barrierefreier Zugang zu den Räumen und Toiletten

Die Wohltäterin

Karolina Bertheau besuchte die „Schule für junge Mädchen“ der Amalie Sieveking. Nachdem der Vater 1831 verstarb, trat sie eine Stelle als Erzieherin auf einem Gut in Holstein an. 1840 übernahm sie – auf Vorschlag von Amalie Sieveking – die Stelle einer Oberaufseherin im Hamburger Krankenhaus St. Georg, wo sie Theodor Fliedner kennenlernte und 1843 heiratete. Die Arbeitsbelastung, dazu sieben eigene Kinder und die drei Kinder aus Fliedners erster Ehe zehrten an ihren Kräften. Sie war im Diakonissenhaus in Berlin tätig und besuchte die Stationen in Dresden, Frankfurt, Worms und Saarbrücken. Ihr Einfluss auf die Entwicklung der Diakonie war groß. Nach dem frühen Tod ihres Mannes führte Karolina Fliedner sein Werk 19 Jahre lang weiter. Begleiten Sie den Lebensweg der Wohltäterin, den Pastor Gunnar Urbach erzählt, und genießen Sie dazu ein leckeres Büfett, das die Küchenmeister Tina und Günther Hartz für Sie zubereiten werden. Das Büfett kostet 26,90 EUR (zuzügl. Getränke). Bitte melden Sie sich bis zum 9. April an unter Tel. (040) 60 92 51 03 (AB) oder mit einer E-Mail an reservierung (at) kulturtreff-norderstedt.de.

Der Apostel von Wien

Vom Bäckerlehrling zum Heiligen: Johannes Dvorčak - sein Vater Paul war Tscheche - wurde Bäcker, weil seine Eltern die Ausbildung zum Priester nicht finanzieren konnten. Später finanzierten Förderer sein Studium. Als Priester veranstaltete er Leseabende, richtete eine Leihbücherei ein und wurde zum Erfinder der Hausbesuche. Er verkehrte mit Studenten und Gelehrten ebenso wie mit einfachen Leuten und Armen, denen er - unter seinem Mantel verborgen - Essensreste brachte. Mit seiner natürlichen, bäuerlichen, manchmal auch derben Art, die dem aufgeklärt-rationalistischen Zeitgeist widersprach, zog er die Menschenmassen an. Das brachte ihm den Beinamen Apostel von Wien ein, aber auch die Aufmerksamkeit der Staatspolizei, die ihn bespitzelte. Im Jahr vor seinem Tod stand er sogar kurz vor der Ausweisung, nur dank des persönlichen Eingreifens des Kaisers durfte er in Wien bleiben. Entdecken Sie die Geschichte des Apostels von Wien, den Pastor Gunnar Urbach erzählt, und genießen Sie dazu ein Wiener Büfett, das die Küchenmeister Tina und Günther Hartz für Sie zubereiten werden. Das Büfett kostet 26,90 EUR (zuzügl. Getränke). Bitte melden Sie sich bis zum 12. März an unter Tel. (040) 60 92 51 03 (AB) oder mit einer E-Mail an reservierung (at) kulturtreff-norderstedt.de.

Der Weinheilige – 100. Jubiläums-Essen

Ausführlich erzählt die Legenda Aurea von Johannes' Wirksamkeit in Kleinasien, wo er im Artemis-Tempel in Ephesus nicht opfern wollte. Aristodemus, der Oberpriester des Tempels, wollte nach Unruhen - die Goldschmiede fürchteten Verluste beim Verkauf ihrer Diana-Amulette - Johannes veranlassen, doch zu opfern, andernfalls müsse er das Gift trinken, an dem zwei Verbrecher vor seinen Augen schon gestorben waren. Johannes schlug das Kreuz über dem Kelch, das Gift entwich als Schlange, er trank ohne zu sterben, warf seinen Mantel auf die Verbrecher und diese erwachten zum Leben, worauf Aristodemus sich bekehrte. So wurde Johannes zum Weinheiligen, weil um die Zeit seines Gedenktages die Gärzeit zuende ist und das erste Mal der frische Wein, die Johannesminne, getrunken wird; der nach ihm benannte Wein wird an diesem Tag geweiht, ihn reicht der Priester der Gemeinde, die mit ihm die Liebe Johannes' kosten darf. Dieser gesegnete Wein wurde zuhause eingelagert, diente auch als Medizin sollte bei allen möglichen Erkrankungen für schnelle Genesung sorgen und vor Gefahren schützen. Erleben Sie den Weinheiligen beim 100. Jubiläums-Essen mit den Heiligen. Begleiten Sie Johannes, lauschen Sie seiner Geschichte, den Pastor Gunnar Urbach erzählt, und genießen Sie zum "Essen mit den Heiligen" die korrespondieren Speisen, die die Küchenmeister Tina und Günther Hartz für Sie zubereiten werden. Das Büfett kostet 26,90 EUR (zuzügl. Getränke). Bitte melden Sie sich bis zum 12. Februar an unter Tel. (040) 60 92 51 03 (AB) oder mit einer E-Mail an reservierung (at) kulturtreff-norderstedt.de.