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Sep
13
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2020
Europas Schiffe müssen retten!
Sep 13 um 15:00 – 17:00

Tausende flüchtende Menschen fanden im Mittelmeer bereits den Tod und fast täglich kommen neue Opfer hinzu. Nie war die Flucht über die zentrale Mittelmeerroute so gefährlich wie heute. Die politische Strategie der europäischen Mitgliedsstaaten zielt auf die vermeintliche Bekämpfung von Fluchtursachen. Scheinbar sind damit flüchtende Menschen selbst gemeint. Sie hungern im Jemen, leiden auf den ägäischen Inseln oder ertrinken im Mittelmeer. Es fehlt der erkennbare, politische Wille, fliehenden Menschen zu helfen. Menschen, ob auf Flucht oder aus anderen Gründen, ertrinken zu lassen, bedeutet moralisches Versagen und ist durch nichts zu rechtfertigen.

Sea-Eye e. V. ist eine zivile Hilfsorganisation, die sich 2015 gegründet hat, um dem Sterben im Mittelmeer nicht länger tatenlos zuzusehen. Mit ihrem Rettungsschiff ALAN KURDI sucht sie auf der tödlichsten Fluchtroute der Welt nach Menschen in Seenot und kämpft gegen den täglichen Verlust von Menschenleben auf See. Gorden Isler vom Verein Sea-Eye e.V. berichtet über die Seenotrettung auf dem Mittelmeer.

An diesem Nachmittag gibt es den Norderstedter Eine-Welt-Kaffee „FAIRflixt goot!“, Tee und selbst gemachte Torten – und Gelegenheit zum persönlichen Gespräch. Zum gemütlichen Kaffeetrinken ist bereits ab 14.30 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.


Barrierefreier Zugang zu den Räumen und Toiletten


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